1990

 

1989/1990

erste Klasse der Grundschule in Gernsbach

Ich wohne in Gernsbach mit Meiner Mutter im Elternhaus.

 

1990

 

Ich weis auch noch das ich in zwei Kuren war.

Die erste Kur war in Bad Dürrheim.

Sie nannte sich Kindersanatorium Dr. Kollermann.

In der Klinik durfte ich keinen Besuch bekommen. Ich durfte meiner Mama nur schreiben.

Es gab dort ein Grosser Speisesaal.

Allgemein ging es dort streng zu.

Morgens nach dem Aufstehen, mussten wir auf ein blatt Papier aufmalen ob wir ins Bett gemacht haben. Ich fand das nicht gut.

Erinnern kann ich mich auch daran das auf dem Gelände ein Raum gab, in dem wir ab und zu rein mussten und dann wurde inhaliert. Dabei wurde Gesungen.

Eines Abends waren wir mit dem Abendessen fertig. Danach kam die Post für nach hause. Ein Tisch wurde aufgestellt und dort die Briefe und Pakete darauf gestellt.

Dort stand, aber auf dem Boden, ein Paket das so gross war, das es nicht mehr auf den Tisch stehen konnte weil es zu hoch war..

In dem Speiseraum konnte man mitbekommen, das alle sich fragten wer das Paket bekommen würde.

Erst ganz am Schluss wurde das gesagt. Es war für mich.

Hab ich mich gefreut.

Es waren Stofftiere und Kleidung darin.

Ich weis noch das ich viel geweint habe, weil ich meine Mutter vermisst habe.

Normalerweise durften wir das Gelände nicht verlassen.

Irgendeine Frau fragte mich dann ob ich mit möchte um etwas zu besorgen. Ich freute mich.

Die zweite Kur

 

Die zweite Kur sie war in Maulbronn.

Einige Kilos habe ich abgenommen.

Ich weis noch das ich auch einen kleinen Freund hatte dort.

Er war glaube ich asiatische Abstammung.

Er lag in einem Gitterbett weil er noch klein war und musste regelmässig überwacht werden.

Regelmässig musste er herausgenommen werden weil sich viel schleim in der Lunge angesammelt hatte.

Zusätzlich wurde er künstlich ernährt und beamtnet.

Ich hatte mein Zimmer am ende des Flures.

Eigentlich war das Zimmer eine umgebaute Küche. Die Amaturen waren noch da.

Es gab für mich auch ein unschönes Ereignis das eigentlich keiner weis.

Es gab da ein junge vielleicht in meinem alter. Er dachte ich währe ein Mädchen vielleicht oder er wusste das ich ein junge bin, keine Ahnung.

Eines abends kam er in mein Zimmer und legte sich zu mir und auf mir. Ich fand das nicht gut. Ich war aber auch froh, als er weg ging.

Ich weis aber nicht warum ich den  Betreuern nichts gesagt habe.

Ich glaube einmal in der Woche oder alle 2 Wochen durfte ich nach Hause.

Mein Onkel Michael ( Bruder von meiner Mama), und meine Mama hollten mich ab.

Die fahrt führte über  Dobbel ( hier mehr infos bei Wikipedia).

Danach weiter über Calw ( Infos bei Wikipedia)

Sehr gut kann ich mich an die Situation erinnern als wir von Maulbronn nach Hause wollten.

Es war eigentlich ein ganz normaler Tag. Kein Regen, kein Schnee aber kalt.

Wir fuhren ganz normal wie es zulässig war. Auf einmal schneite es und mein Onkel fuhr in die Gegenrichtung.

Es knallt. Wir und das andere Auto kamen mit dem schrecken davon. Keiner Verletzt aber das Auto von meinem Onkel war kaputt.

Der Fahrer des anderen PKWs war sehr hilfsbereit und schleppte uns bis nach Gernsbach in die Autowerkstatt ab.

Wir hatten ziemliches Glück.

In diesem Jahr gab es in Gernsbach ein Hochwasser.

Ich wollte zur Schule dabei musste ich eine Brücke überqueren.

Die Feuerwehr sagte dass ich da nicht durch kann und dass die Schule ausfällt.

Irgendwie habe ich das nicht geklaubt und bin ganz um die Stadt herum gelaufen und war an der Schule angekommen.

Dort wurde mir das nochmal gesagt. Ich ging dann zu meiner Oma.

Mama und ich Zogen zu ihrem Freund Helmut S. Er wohnte in einem kleinen Haus das in der Nähe von dem papiermacherzentrum war. Er hatte einen Schäferhund namens Dino.

Das Haus gehörte nicht ihm. Und es war sehr klein. Er hatte noch 2 Söhne die Erwachsen waren und beim Militär oder ähnlichem waren. Das Zimmer war sehr klein. Sie hatten ein Hochbett.

Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Mama im papiermacherzentrum als Putzkraft.

Was ich noch weiß ist das ich noch katholische war. Meine Mutter hatte mich konvertiert zu evangelisch. Zu uns kam dann auch der Pfarrer.

So lebten wir einige Zeit in diesem Haus.

Der Vermieter war alt und nicht nett.

Einige Zeit später hat Mamas Mann viel getrunken und oft. Durch einen Zufall hatte Mama einen neuen Freund gefunden. Sie ließ sich irgendwann scheiden. Er wollte aber nicht aus der Wohnung raus.