1993-1997

1992/1993

 

Meine Mutter und ich hatten Glück und haben in Bühl eine Wohnung gefunden.

Erst sah es so aus als würden wir sie nicht bekommen den die Bewerber standen draussen schlange.

Die Vermieterin kam von weit weg.( Das erfuhr ich aber erst nach dem Tod meiner Mutter)

Vierte Klasse Alois Schreiber Schule Bühl Grundschule

Lehrerin Frau Fröhlich

Es wurde überlegt ob ich nicht in eine Sonderschule gehen würde

Meine Mutter war nicht damit Einverstanden.

 

1993/1994

 

Fünfte Klasse Hauptschule Im Zeugniss der Vermerk Gespräch wird erwünscht.

Klassenlehrer Herr Schmieder

Herr Schmieder war sehr streng aber er hatte auch eine nette Seite.

Die Klasse wollte einen Klassenausflug in einem Landschulheim machen nach Moosbach in die Mutschlers Mühle.

Ich habe meinem Klassenlehrer gesagt das wir nicht so viel Geld haben und das ich nicht mitfahren kann.

Herr Schmieder wollte das ich mitfahre. Meine Mutter wusste gar nichts davon das ein Klassenfahrt gemacht wird weil ich auch nicht unbedingt mitwollte.

Herr Schmieder vereinbarte mit meiner Mutter das sie nur ein kleinen Teil zahlen muss und er 100 DM bezahlt was ich aber nicht weiter sagen soll.

Ich freute mich doch darauf.

In Moosbach gab mir Herr Schmieder sogar etwas Taschengeld.

Mein Fahrrad war auch mal kaputt das hat Herr Schmieder gemerkt. Wir machten aus das ich nach der Schule zum Schulgelände kommen soll dort hat er mein Rad wieder gemacht.

 

 

1994/1995

 

Sechste Klasse auch hier Zeugnis der Vermerk Gespräch wird erwünscht.

Während des Halbjahres wurde ich aus dem Fach Englisch herausgenommen und wurde dadurch aber in die 7. Klasse versetzt.

 

1995/1996

 

Siebte Klasse leider musste ich eine Ehrenrunde drehen und besuche im nächsten Jahr nochmal die 7. Klasse.

 

1996/1997

 

Klassenlehrer Herr Herdt.

Alois Schreiber Schule in Bühl.

Am 31.01.1997 habe ich dort das Halbjahreszeugnis bekommen.

Leider ist mein Halbjahreszeugniss nicht gut und der Vermerk bitte mit dem Klassenlehrer in Verbindung treten wurde angekreuzt.

 

08.03.1997

Nach der Arbeit kam meine Mutter nach hause.

Sie wollte zu ihrem Freund nach Offenburg.

 

 

09.03.1997.

 

Meine Mutter hat bei ihrem Freund übernachtet.

Irgendwann im Laufe des Tages wird sie kommen.

Sie bat mich gestern, die Wohnung etwas aufzuräumen, was ich auch tun werde.

Im Laufe des Tages klingelte das Telefon mehrmals.

Meine Mutter hat mich gebeten nicht an das Telefon zu gehen was ich auch tun werde.

Am Mittag klingelte es an der Tür.

Ich gehe nicht dran weil auch das meine Mutter nicht wollte.

Aber die Neugier war doch grösser und schaute vom Balkon herunter.

Ich sehe aber keinen, nur meine Nachbarin die zwei Stockwerke und ein Haus neben uns wohnen.

Sie heist Christi, hat zwei Kinder und ist verheiratet ich glaube sie kommen aus Polen.

Christi hat gesagt ich soll die Tür aufmachen was ich dann auch tat.

Dann plötzlich merkte ich wer da die Treppe hoch kommt, meine Großeltern und mein Onkel.

Ihr gesichter sahen traurig aus. Ich hatte ein komisches Gefühl.

Meine Oma (Mutter von meiner Mama) bat mich zu setzen.

Ich fragte was ist los.

Ich habe einen schlimme Nachricht bekommen: meine Mutter ist bei ihrem Freund in Offenburg gestorben.

Natürlich glaubte ich das nicht.

Panik stieg auf und suchte hektisch die Telefonnummer von ihrem Freund aber ich wusste selbst nicht wo diese ist.

Ich ging auf den Balkon und rief rüber zu Christi : „Christi Christi, Mama ist tot“!!!

Sie erschien auf dem Balkon und sagte: „komme rüber, und bring deine Großeltern mit“.

Meine Großeltern waren erstaunt und fragten wo wir hin gehen.

Drüben angekommen wurde ich von Christi in den Arm genommen.

Auch die kleinen Kinder von ihr waren am Fragen was den los ist denn sie verstanden das nicht.

Christi fragte mich ob ich jemand anrufen will und rief mein Vater an zu dem ich Jahre lang keinen Kontakt hatte.

Am Telefon war sehr erstaunt aber trotzdem sehr entsetzt was passiert ist.

Mein Vater kommt nach Bühl.

Ich werde eine Zeit lang bei meiner Oma, die Mutter von meinem Vater, leben.

 

Ich glaub nach einer Woche oder kürzer bin ich zur Schule in Bühl mit meinem Vater gefahren.

Zuerst zum Direktor. Er zeigte viel Anteilnahme und zeigte auf ein Regal in dem Bücher standen. Ich durfte mir eines aussuchen.

Ich nahm das Buch „Wie spucke im Sand“.

Danach ging ich mit meinem Vater in das Obergeschoss und Klopfte an meiner Klassenzimmertür.

Mein Vater bat den Lehrer heraus. Ich konnte sehen dass alle zu tuscheln anfingen. Auch ein Mädchen das erst zu uns in die Klasse kam.

Gemeinsam mit meinem Lehrer und meinem Vater gingen wir in die Klasse. Alle wünschten mir alles gute und gingen.

 

 

Es stellte ich heraus, das mein Vater kein Unterhalt bezahlt hatte und kaum zu besuch da war.

Ich fühlte mich dort hauch nicht wohl. Ich hatte kein eigenes Zimmer sondern wohnte im Nähzimmer meiner Oma.

Fernsehen schauen ( sender die ich gerne schauen wollte ) durfte ich nicht)

Zwischen dem 01.02.1997  und 30.07.1997 bin ich in Baden Baden Oos Dort besuchte ich die 7. Klasse.

In der Zeit wo ich meiner Oma lebte, hat mein Vater mich ins Krankenhaus nach baden Baden geschickt. Es soll festgestellt werden welche Erkrankungen ich habe.

Die haben dort aber nichts anders Herausgefunden weis ich auch schon wusste.

 

 

 

1997

An einem Tag waren meine Mutter und ich unterwegs in der Stadt Bühl.

In der nähe des Bahnhofes haben wir eine bekannte von meiner Mutter getroffen.

Sie fährt regelmässig mit meiner Mutter nach Baden Baden.

Ihr Nachname war Brich. Sie gab mir ein kleinen Stein im form eines Ei.

Dieses Ei ( wir haben heute 05.06.2020) haben ich immer noch.

 

 

Mai 1997.

Mein Vater und ich hatten diesen Monat einen Termin beim Amtsgericht in Bühl.

Es wird heute entschieden, ob mein Vater die Elterliche sorge übernehmen darf.

Was auch am 20. Mai 1997 entschieden wurde.

16.06.1997

Heute bekam ich den Erbschein vom Notariat in Bühl.

Im selben Schuljahr 1997/1998 welchselte ich zwei mal die Schule.von Baden Baden Oos und nach in Lauf auf die Neuwindeck Hauptschule

Die Wohnung von meiner Mutter und mir musste schnell geräumt werden.

Ich fand es nicht gut, dass mein Vater alles verschenkt oder sogar weg geschmissen hatte.