Ruhestörung in einer Mietwohnung

Man sagt das Musik auf Zimmerlautstärke sein sollte, aber jeder hat ein anderes Empfinden was Zimmerlautstärke ist.

Lärm, der vermeidbar ist, sollte vermieden werden (auch laute Musik und Fernsehen)

Wenn die man von einem Nachbar die Musik schon hört ist das schon zu viel

Das Gesetz sagt das die Grenze der Zimmerlautstärke bei 50 dB(A) tagsüber und 35 (dB(A) während der Nacht damit ist die Lautsärke beim Empfänger Nachbar

 

Im Allgemeinen gilt in Deutschland die gesetzliche Nachtruhe

zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens

Außerdem gelten Sonn- und Feiertage ganztägig als Ruhetage

Zu diesen Zeiten und an diesen Tagen gilt es besondere Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen.

 

„Jeder hat das Recht, in seiner Wohnung ohne Beeinträchtigung durch störende Geräusche zu leben“

sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB). 

 

Wenn man sich gegen die Ruhestörung  vorgehen will,  muss man  diese in der Regel auch beweisen.

Daher empfiehlt es sich, ein Lärmprotokoll zu führen. Dieses sollte folgende Informationen enthalten:

 

  • Datum und Uhrzeit (Beginn und Ende des Lärms)
  • Beschreibung der Ruhestörung (Art, Beschreibung des Tons, z. B. schrill, heulend, Bass)
  • Lautstärke (Hörbarkeit in der Wohnung, Notwendigkeit, die Fenster zu schließen)
  • Auswirkungen des Lärms (z. B. Schlafstörungen, Aufwachen, Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen und Arbeiten)
  • Mögliche Zeugen

 

(Quelle: https://www.bussgeldkatalog.net/laermbelaestigung-musik/)